Viele Menschen wissen nicht, dass Haarausfall tatsächlich saisonalen Mustern folgt. Auf der Nordhalbkugel tritt der stärkste Haarausfall in der Regel am Ende des Sommers und im frühen Herbst auf – ein Phänomen, das oft als saisonaler Haarausfall bezeichnet wird und eine Form des telogenen Effluviums darstellt. Studien zeigen, dass es in der Regel zwei deutlich spürbare Spitzen gibt:
Eine größere im Spätsommer/Frühherbst
Eine kleinere im Frühling
Das bedeutet, es ist völlig normal, wenn du zu dieser Jahreszeit mehr Haare in der Dusche oder in deiner Bürste bemerkst. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass saisonale Veränderungen nicht die einzigen Auslöser sind. Anhaltender Haarausfall kann auch mit anderen Faktoren zusammenhängen, z. B. Stress, Nährstoffmangel (z. B. Eisenmangel), Schilddrüsenerkrankungen oder – häufig übersehen – erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie). Wenn deine allgemeine Haardichte in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen hat, könnte das ein Hinweis darauf sein.
Warum saisonaler Haarausfall auftritt, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass Umwelteinflüsse wie Klimaveränderungen und verstärkte UV-Strahlung eine Rolle spielen. Interessanterweise steigen die Online-Suchanfragen nach „Haarausfall“ im Sommer und Herbst regelmäßig an – ein Zeichen dafür, wie verbreitet dieses Thema tatsächlich ist.
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